Konrad Groß

Harrer-Familiengeschichte

Geschichte von Meckenhausen


Geschichte von Meckenhausen

Geschichte der Anwesen oder
Chronologie der Anwesen


1. Inhalt

Das Buch berichtet über die Besitzer der Anwesen in chronologischer Folge beginnend im 16. Jahrhundert bis in das Jahr 2000. Neben der Chronologie der Anwesen enthält dieses Buch auch Abhandlungen über adelige Familien und andere Grundherren in Meckenhausen, über Herrensitze in Meckenhausen, über Bewohner von Meckenhausen vor Gericht, über die Wirtshäuser in Meckenhausen, über die Zeit während des 30-jährigen Krieges in Meckenhausen, über das Lehenwesen und über die Straßenbezeichnungen in Meckenhausen in früheren Jahren. Weiter enthält das Buch ein Verzeichnis der Dorfführer, Hauptleute und Bürgermeister in Meckenhausen und dann noch eine Aufstellung mit den Geistlichen, die aus der Pfarrei Meckenhausen hervorgegangen sind.

2. Geschichte

Der Ort Meckenhausen ist als fränkische Siedlung um das Jahr 750 n. Chr. entstanden. Die erste Erwähnung finden wir in der Schrift „Gundekarum II“ aus dem 11. Jahrhundert, das die Kirchenweihungen durch Bischof Gundekar von Eichstätt von 1058 bis 1075 beschreibt. Die Kirche von Meckenhausen ist die 30. von 126, die Bischof Gundekar geweiht hat. Obwohl im Gundekarum II keine festen Daten der Weihen der Kirche vermerkt sind, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass Bischof Gundekar die Weihe in „Mecchenhusen“ im Jahre 1058 oder 1059 vorgenommen hat (Gutachten Dr. Bruno Lengenfelder, Diözesanarchiv Eichstätt).

3. Anwesen von Hausnummern 1 bis 90

Meckenhausen war schon seit früher Zeit ein bedeutender Ort mit vielen Höfen und Gütern. Bereits im Jahre 1533 berichtet der spätere Nürnberg Stadtschreiber Niklas Nöttelein, der im Auftrag seines Herrn die Dörfer Meckenhausen, Mörsdorf und Jahrsdorf besuchte, von 73 Höfen und Gütern in Meckenhausen. Das Saalbuch aus dem Jahre 1544, das im Auftrag der Freien Reichsstadt Nürnberg erstellt wurde, spricht in Meckenhausen von 82 „Höfe, Gütter und Mannschaften“. Die Zehentbeschreibung aus dem Jahre 1567, die Bonifacien Nötele, ein Nachkomme des o. a. Niklas Nöttelein, im Auftrag eines „Erbarn Rath der Stadt Nürnberg“ verfasste, zählt in Meckenhausen 82 Güter und Höfe. Und im Jahre 1808, als alle Güter und Höfe im Namen des Königs von Bayern erfasst und die Hausnummern vergeben wurden, gab es in Meckenhausen 76 Anwesen, wobei Pfarrhaus, Hirtenhaus, Kuhhirtenhaus, Schulhaus und Kirche nicht mitgezählt wurden. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Jahre 1945 waren es dann in Meckenhausen 90 Anwesen.

Plan mit den
Anwesen in
Meckenhausen
im Jahre 1567


Plan mit den
Anwesen in
Meckenhausen
im Jahre 1940


Foto vom „Knala- oder Knerla-Anwesen“, aufgenommen Anfang der 30-ziger Jahre, anlässlich eines Festzuges. Anwesend waren auch Delegationen der Nachbargemeinden. Auf dem Foto ist ein Schild „Jahrsdorf“ zu erkennen.

altes Foto vom Wohnhaus des „Hauswastl“-Anwesens


Eine alte Aufnahme vom Mädchenschulhaus und Kloster der Maria-Ward-Schwestern


4. Geschichten und Geschichte

Von den Geschichten über Meckenhausen ist auch die über die Wirthäuser ober Erbscheckstätten interessant.

Herzog Ottheinrich von Neuburg verfügte im Jahre 1532 in den Orten Meckenhausen, Mörsdorf und Jahrsdorf „Erbscheckstätten“ einzurichten und diese mit Steuern zu belegen. Vorher durfte jeder im Dorf ausschenken, ohne dafür Steuern zu bezahlen.

Die Reichsstadt Nürnberg hatte in Meckenhausen 12 Untertanen. Keine der drei Erbscheckstätten wurde von einem Nürnberg Untertanen betrieben. Deshalb wollte die Stadt Nürnberg eine weitere Erbschenkstätte, von einem Nürnberger Untertanen betrieben, einrichten. Der erfahrene Jurist, Michael von Kaden, der die Stadt Nürnberg auch bei Reichstagen vertreten durfte, führte in Hilpoltstein und Neuburg Verhandlungen, ohne Erfolg. Es bleib bei den drei Wirtshäusern in Meckenhausen.

Der Rat der Stadt Nürnberg war darüber sehr verärgert. Aber auch die Untertanen in den Dörfern waren darüber sehr erbost. Denn neben der neuen Steuer, „Ungelt“ genannt, wurde auch noch die Maß geändert. Ein Eimer sollte künftig statt wie bisher 60 Maß, jetzt 68 Maß enthalten. Die „alte große Maß“ war dann geringer. (Schenkeimer, Schankeimer: Alte Bayer. Volumeneinheit für Flüssigkeit. 1 Schenkeimer = 60 Maß oder Kannen = 64,142 Liter). Die Eichstriche auf den Maßkrügen mussten geändert werden.

Neben dieser Geschichte enthält das Buch noch viele weitere Geschichten aus der Vergangenheit von Meckenhausen.


5. Anlagen

Dem Buch sind 13 Anlagen, mit „Übersetzung“ in die heutige Schrift, beigefügt, wie z. B. die Stiftungsurkunde einer Frühmesse aus dem Jahre 1381, der Vertrag über die Einsetzung eines Pfarrers aus dem Jahre 1540, eine Zehentbeschreibung aus dem Jahre 1567 und ein Einwohnerverzeichnis aus dem Jahre 1651, in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg.

Die Anlage 7 enthält ein Einwohner-verzeichnis von Meckenhausen aus dem Jahre 1651. Im Dorf waren damals nur noch 13 Anwesen bewohnt. Mecken-hausen zählte 42 Einwohner.




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Das Buch enthält 324 Seiten + 99 Seiten Anlagen, über 170 Abbildungen, davon mehr als 60 farbige.


Preis:
Buch „Geschichte von Meckenhausen“: 29,50 € + 6,50 € *)

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