Konrad Groß

Harrer-Familiengeschichte

Geschichte von Meckenhausen


Geschichte der Adelsfamilie


Groß von Meckenhausen


Buch von Martin Harrer, Herzogenaurach:

Konrad Groß

Reichsschultheiß in Nürnberg, Stifter des Heilig-Geist-Spitals, und seine Verwandten, die Groß von Meckenhausen,
und einiges aus der Geschichte von Meckenhausen


Teil I

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Adelsfamilie Groß von Meckenhausen und den Groß von Stein (Hilpoltstein) und die Verwandtschaft mit den Groß von Nürnberg, auch die Heinzen genannt, zu denen auch Konrad Groß, Reichsschultheiß von Nürnberg und Stifter des Heilig-Geist-Spitals gehörte.

Es ist der Versuch, zu beweisen, dass eine Verwandtschaft bestand zwischen diesen Adelsfamilien, die im 13., 14., 15. und 16. Jahrhundert lebten.

Die Groß von Meckenhausen sind nachzuweisen vom Jahre 1226 an, in Meckenhausen, in Hilpoltstein, in Nürnberg und weiter in Oberbürg bei Dietfurt (Altenburg), in Heuberg bei Hilpoltstein, in Freystadt, in Münchaurach, in Seligenporten, in Konstein, in Höchstädt a. d. Donau, in Hischberg bei Beilngries und zu guter Letzt im Jahre 1521 in Weilheim Oberbay.

11 Anlagen

Eingefügt in das Buch sind 11 Anlagen. Es sind Kopien von Urkunden und Schriften aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert (Originale bei den Staatsarchiven in Nürnberg, Amberg und bei dem Hauptstaatsarchiv in München).

Die Urkunden sind jeweils auf der rechten Seite eingefügt, auf der linken Seite befindet sich deren „Übersetzungen“ in für jedermann lesbaren Schrift.

Älteste Urkunden von 1341, Stiftung einer ewigen Messe

Die älteste Urkunde ist die Anlage 1 aus dem Jahre 1341. Es handelt sich um die Stiftung einer ewigen Messe durch Konrad Groß von Meckenhausen, Ritter und Bürger der Stadt Nürnberg. Für sein Seelenheil und das Heil seiner Vorfahren sollte im Kloster St. Klara in Nürnberg täglich eine Frühmesse gelesen werden. Dafür stiftete er 3 Güter und Höfe in Ebenried, 2 Güter in Mörsdorf, einen „Wetzelnhof“ (es ist nicht angegeben, wo der sich befand *), einen Hof in Sindersdorf und einen Acker bei dem Münnebach in Patersholz. Bei jedem Hof bzw. Gut ist angegeben, was der Besitzer an Gült geben musste, wie z. B. 14 Metzen Korn, 34 Metzen Hafer, 30 Stück Käse, 4 Herbsthühner und 3 Fastnachtshühner.

Nachfahren des Stifters Konrad Groß, die Brüder Steffan und Heinrich Groß beurkunden in den Jahren 1466 und 1468 die Einhaltung der Stiftung der ewigen Messe ihres Vorfahrn bei der Äbtissin des St. Klara-Klosters in Nürnberg. Aus dem Jahre 1499 sind sogar zwei Urkunden, „Bulle des Papstes Alexander VI.“ vorhanden, die sich auf die Stiftung aus dem Jahre 1341 beziehen“. Schließlich verpflichtet sich die Äbtissin des St.-Klara-Klosters, Helena Meichsnerin, im Jahre 1503, das sie die „ewige Meßstiftung“ stets durch einen Laienpriester verwesen und diesem alle einschlägigen Bezüge zukommen zu lassen wollen. Sie ließ sämtliche diese Pfründe betreffenden Urkunden beim Rat der Stadt Nürnberg hinterlegen.

Patrizier-Familie Groß von Meckenhausen im Nürn-bergischen Geschlechter Abbildung der Nürnberger - und Wappenbuch des Christoph Derrer, angelegt 1620. (Bayer. Staatsarchiv Nürnberg).

*) Der Wetzelhof oder auch Echtelhof genannt war ein Hof bei Pyras. Zwischen Heindlhof und Zereshof gelegen auf dem Gebiet der Herren Stauffer von Stauf heute aufgegangen im Heindlhof Nr 2.

Heimatforscherin Irmgard Prommersberger Hilpoltstein, 2021

Beschreibung von 33 Personen aus der Groß–Familie von Meckenhausen

Es ist in dem Buch beschrieben, alles was über die 33 bekannten Personen der Adelsfamilie Groß von Meckenhausen bekannt geworden ist. Demnach beispielsweise ist zu erwähnen:

  • Ein Otto Groß von Meckenhausen, wahrscheinlich ein Kreuzritter, verstarb 1311 in Jerusalem. Dies geht aus einer Eintragung in dem Totenkalender des Barfüßerklosters in Nürnberg hervor. 
  • Ein Konrad Groß von Meckenhausen war von 1414 bis 1426 Abt des Klosters Münchaurach und in dieser Zeit Teilnehmer des Konzils in Konstanz, wo Johann Huß zum Feuertod verurteilt wurde.
  • Wilhelm Groß von Meckenhausen betätigt sich in seiner Jugend in den Jahren 1411 bis 1415 als Raubritter. Er soll „…. im Behmer Wald den Kaufleuten viel Güter aufgehauen haben“ und wurde nur durch die Fürsprache seines Oheims Peter Haller in Nürnberg „Gleit“ gegeben.
  • Eine Anna Groß von Meckenhausen war 1401 Äbtissin des Klosters Seligenporten.
  • Ein Stefan Groß, gesessen zu der Altenburg*), ehelicht im Jahre 1454 die Helena von Hawsen und kam dadurch in Besitz von umfangreichen Ländereien, auch der Burg in Konstein. Von 1470 bis 1485 war er Landvogt in Höchstädt Donau.
  • Sein Bruder Heinrich Groß von Meckenhausen war von 1470-1480 bei dem Landgericht Hirschberg „Verantwortlicher“ (Bevollmächtigten) des Fürstbischof Eichstätt, Wilhelm von Reichenau, und 1485 bis 1497 Landrichter beim Landgericht Hirschberg.

Grabplatte von Abt Konrad Groß an der früheren Klosterkirche Münch­aurach

Klosterkirche in Seligenporten

Zur besseren Orientierung ist dem Buch eine Übersicht der Groß von Meckenhausen und Hilpoltstein beigefügt. 

Teil II

Im Teil II. enthält das Buch auch einiges aus der Geschichte von Meckenhausen, was ich bereits in meinem Buch „Geschichte von Meckenhausen, Chronologie der Anwesen“ veröffentlicht habe, mit Karten, alten Fotos und Übersichten.

Der Ort Meckenhausen ist als fränkische Siedlung um das Jahr 750 n. Chr. entstanden. Die erste Erwähnung finden wir in der Schrift „Gundekarum II“ aus dem 11. Jahrhundert, das die Kirchenweihungen durch Bischof Gundekar von Eichstätt von 1057 bis 1075 beschreibt. Die Kirche von Meckenhausen ist die 30. von 126, die Bischof Gundekar geweiht hat. Obwohl im Gundekarum II keine festen Daten der Weihen der Kirche vermerkt sind, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass Bischof Gundekar die Weihe in „Mecchenhusen“ im Jahre 1058 oder 1059 vorgenommen hat. (Gutachten Dr. Bruno Lengenfelder, Diözesanarchiv Eichstätt)

Dieses Buch enthält auch Abhandlungen über die anderen adelige Familien und andere Grundherren in Meckenhausen, über Herrensitze in Meckenhausen, über Bewohner von Meckenhausen vor Gericht, über die Wirtshäuser in Meckenhausen, über die Zeit während des 30-jährigen Kriegs in Meckenhausen, über das Lehenwesen und über die Straßenbezeichnungen in Meckenhausen in früheren Jahren. Weiter enthält das Buch etwas über die Geschichte des Pfarrhauses mit Plänen aus dem Jahre 1618 und ein Verzeichnis der Pfarrer. Darüber hinaus wird die Geschichte der Pfarrkirche St. Martin beschrieben. Abbildungen von Deckengemälden und Heiligen-Figuren sind ebenfalls eingefügt.

Weiter gibt es im Buch Ortspläne mit Angaben über die jeweiligen Grundherren der Anwesen, im Jahre 1567, 1725, 1792 und 1940 und die dazugehörigen Verzeichnisse der Bewohner.

Bemerkenswert ist auch das älteste Namensverzeichnis der Einwohner von Meckenhausen, ein sogenanntes „Bauernverzeichnis“ aus dem Jahre 1441. Genannt sind in Meckenhausen 37 „Dorfleute“ und 5 „Hauptleute“ und ein „oberster Hauptmann“. Auch ist angegeben, wer welche Waffe in seinem Besitz hatte. Viele Namen sind verzeichnet, die auch heute noch gebräuchlich sind. Vielleicht erkennen einige Bewohner von Meckenhausen ihre Vorfahren?

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Preis:
Buch „Konrad Groß, Reichsschultheiß in Nürnberg, Stifter des Heilig-Geist-Spitals, und seine Verwandten, die Groß von Meckenhausen“: 24,90 € + 6,00 € *)

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Impressum

Deckenfresko in der Pfarrkirche, St. Martin:
Die Mantelteilung

Anwesen in Meckenhausen

Pfarrhaus
im Jahre 1618

Stammbaum der Groß von Meckenhausen und Hilpotstein